FDP unterstützt Forderungen der HundeLobby

FDP - Ratsfraktion unterstützt wiederholt aktiv die Forderungen der HundeLobby-Kiel e.V.


Antrag
1. Kiels einziger Hundestrand, der Hundestrand am Falckensteiner Strand, sowie der dortige Wassereingangsbereich werden von den Steinen so weit geräumt, dass zukünftig eine zumutbare und gefahrlose Strandnutzung für Hund und Mensch möglich sein wird und der Falckensteiner Strand insofern ein attraktives Strandangebot für Hundehalter/-innen bietet.

2. Der Hundestrand am Falckensteiner Strand wird zudem in Richtung Süden um rund 300 Meter bis zum Treppenaufgang/Strandhecke nördlich der Surfschule verlängert.

3. Diese Verlängerung gilt zunächst für eine Probephase im Sommer 2010.

4. Nach Ablauf der Probephase legt die Verwaltung dem Innen- und Umweltausschuss eine Geschäftliche Mitteilung vor, in welcher über die Erfahrungen mit der Verlängerung des Hundestrands berichtet wird.

5. Auf Grundlage der Geschäftlichen Mitteilung kann dann entschieden werden, ob die Verlängerung beibehalten oder zurückgenommen wird.

Begründung:
- Durch die Umsetzung des Antrags wird den Wünschen der Ortsbeiräte Schilksee und Pries/Friedrichsort im Grundsatz entsprochen (vgl. Drs. 0608/2006 und 0759/2006).

- Dem in der Geschäftlichen Mitteilung 0110/2007 beschriebenen Abwägungsprozess der Verwaltung muss nicht zwingend gefolgt werden – er ist aus Sicht der FDPRatsfraktion vielmehr im Sinne einer Erweiterung des Hundesstrands auszulegen.

- Es ist durch das Postulat der Ausgewogenheit angebracht, auch die Argumente der Interessenvertreter der vielen Halter, die mit ihren Hunden den vorhandenen Strandabschnitt jeden Sommer nutzen, in die Entscheidung einzubeziehen.

- Wie die Beispiele der benachbarten Gemeinden und Seebäder zeigen, stellt ein gepflegter Hundestrand ein nicht zu unterschätzendes Element eines ausgewogenen Tourismuskonzepts dar.

- Eine Erweiterung und Aufwertung des Hundesstrands wäre zudem ein gutes Signal für die vielen Familien, die sowohl Kinder haben als auch Hundehalter sind. Insofern wäre dies ein Beitrag für das Leitziel der „kinderfreundlichen Stadt“.

- Da zudem die Hundesteuer Kiels zu den höchsten in Schleswig-Holstein gehört, sollte den Hundehaltern auf diesem Wege ein Zeichen des Entgegenkommens gegeben werden.

Weitere Begründung erfolgt gegebenenfalls mündlich.

gez. Silke Jürgensen Ratsfrau
f. d. R. Peter Helm Fraktionsgeschäftsführer



zum Antrag (PDF-Datei)


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