Wie gut sind Kieler Hundestrände?

Der Hundestrand in Falkenstein:

Alles abgeschmettert!

Die Kieler Verwaltung hat unter der Federführung von Frau Oberbürgermeisterin Volquartz
alle unsere Bemühungen um eine Entzerrung der Kieler Hundeszene, insbesondere durch eine Verlängerung des derzeitigen Hunde- „Strandes“ von jetzt 300 m auf ca. 600 m abgelehnt.

Für ca. 7.000 Hunde in Kiel, mit einem Hundesteuer-Aufkommen von über einer dreiviertel Million EURO, wird verdammt wenig getan. Wo, bitte schön, bleibt diese große Summe wirklich?

Der politische Wille der Bevölkerung, dokumentiert durch die Zustimmung einer Verlängerung durch die Ortsbeiräte Friedrichsort bzw. Schilksee, wird schlichtweg mit fadenscheinigen Begründungen mit Hinweis auf „schützenswerte Biotope“ abgebügelt.
Denn Hunde trampeln ja wohl alles nieder, aber Glasscherben, schwelende Holzscheite und auch Fäkalien etc. von wilden Grillern werden stillschweigend geduldet.

Das Ziel der Stadt Kiel „kinderfreundlichste“ Stadt zu werden, macht Halt vor Familien mit Kind und Hund.
Außer im Schatten sich mit Steinen zu bewerfen, kann man an diesen Strand nichts tun. Spielen im Sand findet für diese Bevölkerungsgruppe nicht statt!

Ein weiteres Ärgernis, besonders im Sommer, ist der direkt an den Hundestrand sich anschließende Jugendcampingplatz.
Vor allem für die Jugendlichen, denn die „freuen“ sich, wenn beim Grillen dann von den angelockten Hunden die Würste vom Grill gestohlen werden. Das Geschrei ist dann groß.
Aber Ändern ? Nein !

Unser Alternativ-Vorschlag den Hundestrand generell zu verlegen, z.B. in den Bereich zwischen dem Restaurant „Deichperle“ und dem Leuchtturm, wurde durch die plötzliche Maßnahme der Stadt die Kartoffelrose teilweise mit großem finanziellem Aufwand zu entfernen, zumindest erschwert.
Dieser Bereich ist abgelegen und garantiert „biotop-frei“!

Auch, dass die Gastronomie-Betreiber alle mit den Hundebesitzern im Wortsinne „rechnen“, nicht nur im Winter, wird nicht berücksichtigt.

Ja, dann soll es auch noch Touristen geben, die mit ihrem Hund unterwegs sind.
Angelockt von falschen Berichten, z.B. in der Zeitschrift „DOGS“ über den „lockeren“ Umgang der Kieler Behörden mit Hunden am Strand.
Wer hat denn das den Redakteuren am Telefon so erzählt??
Die ständigen „Polizeistreifen“ wohl nicht.

Aber, es gibt ja noch viele weitere Kieler-Ärgernisse und sog. Hunde-„Strände“:


Der Kieler Hundestrand in Falkenstein

Der Hundestrand in Dietrichsdorf:

Verletzungsgefahr

Zwei Dietrichsdorfer berichteten uns über die Zustände an dem sogenannten „Hundesstrand“ in Dietrichsdorf:

"Wir haben hier in Dietrichsdorf einen neuen aufbereiteten Strand, wo jetzt auch die Hunde im Winter hin dürfen, aber in den Sommer-Monaten gibt es nur den sogenannten "Hundestrand". Aus dem Wasser ragen große spitze Steine, im Sand stecken Metallgestänge und auch große - wahrscheinlich ölhaltige - Flecken sind auf dem Sand zu finden.

Ich frage sie, sollen unsere Hunde wirklich allen ernstes da Baden gehen oder spielen? Wo sich so mancher Hund schon verletzt hat oder verletzt aus dem Wasser kam? Das kann doch nicht wahr sein! Warum bekommen wir als Hundebesitzer so etwas vorgesetzt als Hundebadestrand, wo wirklich niemand, nicht einmal ein Kind ins Wasser gehen könnte, da die Verletzungsgefahr viel zu hoch ist."

Wir werden weiter das Gespräch mit den Behörden und Verwaltungen suchen und immer wieder auf die Beseitigung dieser Missstände drängen!

Volker A. Darnstedt
1. Vorsitzender

(05.01.2008)


Hier ist die Verletzungsgefahr groß

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